Vereins-Infos arrow Vereins-Infos arrow Bolzplatz gleicht einem Mini-Stadion
Bolzplatz gleicht einem Mini-Stadion PDF Drucken E-Mail
Montag, 13. Oktober 2008

Image
Promi-Anstoß (von links nach rechts): Rektorin Sibylle Kretzschmar, BFV-Bezirksehrenvorsitzender Karl Fleischer, Bürgermeister Rüdiger Gerst, TSV-Vorstandsmitglied Johann Trunk, Bürgermeister Reiner Hoffmann, MdL Heinrich Rudrof, die Pfarrer Valentin Tempel und Andreas Schlechtweg, BFV-Bezirksvorsitzender und Sportlehrer Streit
Um eine weitere Attraktion reicher ist das Sportzentrum neben Hans-Jung-Halle, Tennis-, Schulsport- und Vereinsanlage seit Donnerstag, 02.10.2008: Im Rahmen eines Festaktes wurde ein Kunstrasen-Minispielfeld seiner Bestimmung übergeben, das der Deutsche Fußballbund (DFB) aus dem Überschuss der Fußball-WM 2006 spendierte. 1000 dieser Anlagen im Wert von 25 000 Euro werden bundesweit aufgebaut, drei davon im Spielkreis Bamberg. Beim TSV Breitengüßbach erfolgte nun die Weihe dieses modernen Bolzplatzes in Form eines Mini-Stadions, weitere folgen beim FC Eintracht Bamberg und bei der SpVgg Rattelsdorf.

Erfreut über die Initiative des DFB zeigte sich denn auch Erster Bürgermeister Reiner Hoffmann, da der Fußballverband „Mittel für die Nachwuchsförderung investierte, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, unter optimalen Bedingungen Fußball zu spielen“. Hoffmann erinnerte daran, dass der Gemeinderat 20 000 Euro für die notwendigenVorarbeiten zur Verfügung stellte. „Bürgermeister und Gemeinderat befürworten das sportliche Leben in unserer Gemeinde und versuchen alles, damit die freiwilligen Leistungen nicht gekürzt werden müssen. Doch diese Unterstützung ist nur ein kleiner Beitrag im Vergleich zu dem, was die vielen ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und Abteilungsleiter in den Vereinen leisten.“ So dankte er dem Jugendleiter der TSV-Fußballabteilung, Ralf Kestel, der die Initiative ergriffen und die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt hatte, damit Gemeinde, Schule und Verein den Zuschlag des DFB bekommen konnten. Weiter würdigte das Gemeindeoberhaupt die Arbeit seines Kämmerers Christoph Hetzel, der innerhalb der Verwaltung die Koordination übernommen hatte. Von einem „großen Tag für denTSV“ schwärmte Landtagsabgeordneter Heinrich Rudrof, der sich alsMitglied des Landes-Sportbeirates mit dem Fußball „besonders verbunden fühlt“. Stellvertretender Landrat Georg Bogensperger dankte der Gemeinde für die Anstrengungen zum Vorteil der Jugend, die jetzt zu jeder Jahreszeit Fußball spielen könne. Als Vertreter der bauausführenden Firma schwärmte auch Georg Pfister davon, was „der Jugend alles geboten wird“. Gleichzeitig kritisierte Pfister die Förderpraxis des Kreistages, da „die Fußballer zu schlecht wegkommen“. Der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Fußballverbandes, Karlheinz Bram aus Marktzeuln, nannte einen der Beweggründe für die DFB-Entscheidung. Früher hätten Fußball spielende Kinder das Bild in Dörfern und Städten geprägt. Jetzt solle der Fußball wieder näher zu den Menschen gebracht werden, auch wenn sie nicht in Vereinen organisiert sind. „Jede Investition in die Kinder ist eine Investition in die Zukunft eines Ortes.“ Bram unterstrich, dass das Spielfeld neben dem Trainingsbetrieb auch der Schule und den Jugendlichen, die nicht einem Verein angehören, als Bolzplatz zur Verfügung stehen solle. Die offizielle Nutzungsurkunde übergab BFV-Bezirksvorsitzender Bram an Johann Trunk als Mitglied der TSV-Vorstandschaft sowie Rektorin Sibylle Kretzschmar. Deren Stellvertreter, Volkmar Niederstrasser, stimmte dann zusammen mit einer Kinderschar der Volksschule denn auch das WM-Lied der Sportfreunde Stiller an, ehe die Geistlichen Tempel und Schlechtweg die Weihe vornahmen. Pfarrer Valentin Tempel fand es gut, solche Orte vorzuhalten, wo man „Abstand vom Alltag nehmen kann“. Pfarrer Andreas Schlechtweg sprach von einer „segensreichen Freizeiteinrichtung“, die Freiräume biete, wo sich Kinder entfalten, das Selbstwertgefühl steigern und Fairness üben könnten. „Das ist ein tolles Zeichen des DFB.“ (Bericht aus dem FT - erstellt von unserem Jugendleiter Ralf Kestel)

 
< Zurück   Weiter >